Marketer Blog deltacity

Emotion sells - Mit digitalem Storytelling und emotionalen Designs die perfekte User Journey kreieren

Gutes Storytelling gehört schon lange zu den Königsdisziplinen im Content Marketing und wird immer weiter gesponnen, um den User nicht zu verlieren. Digitales Storytelling findet längst nicht mehr nur auf einer Ebene statt, klassische Erzählperspektive gehören der Vergangenheit an und komplexe Storytelling Gerüste erreichen die User über verschiedenste Medien, Kanäle und verwandeln den Empfänger in Experiencer, der interagiert, mitfiebert und schlussendlich auch kauft. Webseiten erzählen die Geschichten nicht nur in einem Blogbeitrag sondern machen den gesamten Auftritt zu einer zusammenhängenden Story, in welcher der User emotional angesprochen wird.

Storytelling für technische Produkte

Wer jetzt denkt, dies ist mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung nicht zu schaffen und schon den X-Button im Browser drückt, sollte nochmal kurz innehalten. Denn digitales Storytelling und empathisches Design funktioniert selbst bei technischen und erklärungsbedürftigen Produkten, und zwar, indem der Inhalt durch Darstellung und das Spinnen einer Story emotionalisiert wird. Dell und Microsoft zeigen par Excellence, wie emotional Technik sein kann. Am effizientesten funktioniert digitales Storytelling über verschiedene Kanäle, wobei der Nutzer somit in ein Erzähluniversum hineingezogen wird und das Gefühl hat, die Geschichte durch seine Teilnahme am Geschehen zu kennen, er erlebt die Marke. Gatorade beispielsweise ist nicht nur offizieller Getränkesponsor der NFL, sondern organisiert den Trainingsprozess und die Spiele, die man sich dann auf YouTube ansehen kann und die es sogar in die Beiträge der großen Nachrichtenkanäle schaffen. Um die Story abzurunden können Fans auf Social Media mit den NFL Stars interagieren. Kurzum: Die Marke Gatorade ist für einen NFL Fan unvermeidbar.

Digitales Storytelling
Empathisches Design als Ergänzung zum Content Marketing

Für Fans bedeutet Gatorade also schon ein Feuerwerk an Emotionen. Wollen wir aber nun kein Getränk, sondern eine Festplatte verkaufen, müssen wir Emotion durch Design und eine Geschichte erzeugen. Das Design sollte ein emotionales Versprechen an den Nutzer machen, wie er sich fühlen, leben, verhalten, denken und wie er wirken wird, wenn er dieses Produkt kauft.

Das beschriebene Konzept von Design Thinking beruht auf dem Konzept der Empathie mit dem User und soll diesen auf der Website, in Social Media oder im Shop dahin führen, wo wir ihn haben möchten (in den meisten Fällen beim Klick auf den CTA-Button). Doch wie finde ich heraus, wie der User denkt und handelt? Analyse, Interviews und Prototyping sind Grundvoraussetzungen erfolgreiches für digitales Storytelling und Design Thinking. Dafür müssen im Unternehmen Ressourcen für die nötige Interaktion mit dem User und die Analyse- und Recherchearbeit vorab zur Verfügung stehen.  Diese beiden Ansätze, die klassisches Content Marketing ergänzen, bedeuten aber auch, dass Fehler passieren können und man die Kontrolle ein Stück weit aus der Hand gibt, denn Emotionen sind immer noch eine Variable, die schwer zu messen ist und von vielen äußeren Umständen abhängen kann.